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Wandel vom Wohn- zum Arbeits- und Lebensraum

Die Gren­zen zwi­schen Woh­nen, Arbeit, Frei­zeit und Fami­lie wer­den in naher Zukunft wei­ter ver­schmel­zen. In urba­nen Struk­tu­ren ent­wi­ckeln sich neue sozia­le Clus­ter und Hubs, die eine neue Kul­tur der sozia­len Inter­ak­ti­on und des gesell­schaft­li­chen Mit­ein­an­ders prä­gen.

Die Anfor­de­run­gen an zukunfts­ge­rich­te­ter Inte­gra­ti­on von fle­xi­blen und selbst­be­stimm­ten Arbeits­for­men, Fami­li­en­le­ben, Kin­der- und Alten­be­treu­ung, sowie urba­ner Kul­tur und Frei­zeit for­dern auch von der Immo­bi­li­en­wirt­schaft neue Kon­zep­te und bau­li­che Struk­tu­ren, um den Raum für Inno­va­tio­nen bereit­zu­stel­len.

Cowor­king Spaces wer­den zur urba­nen 24/7 Arbeit­ge­mein­schaft, Fami­li­en schlies­sen sich zur Kin­der­be­treu­ung zusam­men, genera­tio­nen­über­grei­fen­des Woh­nen fin­det selbst­ver­ständ­lich in Wohn­ge­mein­schaf­ten statt und Soci­al Hubs die­nen als neu­er Treff­punkt, in denen sich Fami­lie, Freun­de und Geschäfts­part­ner oder Arbeits­kol­le­gen begeg­nen. Ver­stärkt wir die­ser Trend durch die zuneh­men­de digi­ta­le Ver­net­zung und Nut­zung moder­ner Tech­nik.

Quel­len: Sze­na­ri­en für die Stadt­wirt­schaft von mor­gen. Zukunfts­in­sti­tut, Frank­furt

Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma:
Der der­zeit größ­te Co-Living Space der Welt, Lon­don.
The Collec­tive: Co-Livin­g­/­Co-Working
Hof­fice – Cowor­king in Schwe­den. Ein Modell.
The hof­fice net­work, Die Zeit

Urbanisierung

Auch wenn die all­ge­mei­ne demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung Deutsch­lands trotz Zuwan­de­rung nach wie vor einen Trend zum Bevöl­ke­rungs­rück­gang und zur Ver­schie­bung der Genera­tio­nen­ver­tei­lung erken­nen lässt, wach­sen Deutsch­lands Städ­te durch Gebur­ten­über­schüs­se und Wan­de­rungs­ge­win­ne.

Städ­te schmel­zen zu Metro­pol­re­gio­nen zusam­men, z. B. Rhein-Ruhr, Sach­sen­drei­eck oder Ber­lin-Bran­den­burg. Hier gibt es einen kla­ren Trend zur Indi­vi­dua­li­sie­rung von Lebens­sti­len, Fami­li­en­mo­del­len und Wohn­for­men in den urba­nen Lebens­zen­tren.

Groß­städ­te die­nen hier­bei als Test­la­bo­re, in denen neue Model­le abseits von her­kömm­li­chen Kon­ven­tio­nen dem Wunsch nach Indi­vi­dua­li­sie­rung und Selbst­ver­wirk­li­chung Rech­nung tra­gen und die Ent­ste­hung neu­er Gemein­schaf­ten, Sze­nen und Kul­tu­ren ermög­li­chen. Genera­tio­nen­über­grei­fen­des Woh­nen, Cowor­king Spaces und Soci­al Hubs sind Bei­spie­le dafür, wie neue Wohn- Arbeits- und Lebens­räu­me ent­ste­hen, in denen ver­än­der­te Bedürf­nis­se des gesell­schaft­li­chen Mit­ein­an­ders gelebt wer­den.

Quel­len: Sze­na­ri­en für die Stadt­wirt­schaft von mor­gen. Zukunfts­in­sti­tut, Frank­furt

Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma:
Urba­ni­sie­rung — Deutsch­land wird zu einer ein­zi­gen gro­ßen Stadt.
Urba­ni­sie­rung Deutsch­land, Die Welt